Lichtkunst

Datum: 01. 01. 2014
Seit wenigen Wochen spiegelt es über den Dächern der Kantonshauptstadt. Wieso? Das fragten sich auch einige Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt St.Gallen.
Vom Dach des Verwaltungsgebäudes strahlt ­ein Heliostat und lenkt Licht und Sonne in den Hof des Neu- und Umbaus. Das ist Lichtkunst!

Lichtkunst im Verwaltungsgebäude Oberer Graben

Nachdem das Stimmvolk am 1. Juni ja zum Projekt Verwaltungsgebäude gesagt hat, entstand in der Kantonshauptstadt ein viertes Zentrum für die Kantonsverwaltung. Dafür wurden vier Gebäude in einen Komplex «verschweisst». Die Gebäude am ­Oberen Graben 32 und 36 sind nun saniert und mit den Neubauten verbunden. Es entstand ein zusammenhängender, sechsgeschossiger Gebäudekomplex.

Früher gab es im Innern zwei Treppen. Sie wurden abgebrochen und durch eine ­einzige Treppe ersetzt. Diese verläuft einem schachtähnlichen Lichthof entlang nach oben. Das sogenannte Atrium wird nicht durch ein Dach, sondern durch eine Glaskuppel gedeckt.

In diesem Lichthof realisierte die auf Lichtgestaltung und Lichtkunst spezialisierte Hellraum in enger Zusammenarbeit mit HELIOBUS eine faszinierende Installation. Über einen Heliostat wird Sonnenlicht auf 25 kleine Sekundärspiegel und anschliessend auf dynamische, überaus formschöne Reflexionsobjektegelenkt, welche frei drehend daraus dynamische, zauberhafte Licht-Schattenspiele an Wänden, Decken und Stabwerk des gesamten Lichthofes und Treppenhauses entstehen lassen.

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